2020_Alexandra Elmer

LOWA CLIMBING Team Alexandra Elmer

Über Plastik und Fels

Mit acht Jahren entdeckte Alexandra ihre Leiden­schaft für den Klet­tersport. Als Kind fand sie Gefallen an allen drei Diszi­plinen: Vorstieg, Boulder und Speed. Mit zuneh­mendem Alter entdeckte sie immer mehr Spaß an der Schnel­ligkeit. Mit vierzehn spezi­a­li­sierte sich die Salz­burgerin auf die Disziplin Speed. Im selben Jahr quali­fi­zierte sie sich für die Jugend­welt­meis­ter­schaft in Edinburgh, ohne große Erwar­tungen, aber mit einer riesigen Moti­vation ging sie an den Start. Der folgende Vize­welt­meis­tertitel gab den Start­schuss für viele weitere Jugend­wett­kämpfe.

Nach der Matura im Jahr 2015 über­siedelte die Stuhl­feldnerin nach Innsbruck, dem Mittelpunkt der öster­rei­chischen Klet­terszene. Neben dem eigenen Training studiert Alexandra noch Sport­wis­sen­schaft im Master und trainiert mit einem Nachwuchs-Speedkader.

In ruhigeren Trai­nings­pe­rioden genießt Alexandra das Fels­klettern, ihr bisher schönster Klet­ter­urlaub war im Winter 2019 in Leonidio/Grie­chenland. Aber auch die unzähligen Möglich­keiten der öster­rei­chischen Klet­ter­gebiete gilt es zu entdecken.

Fakten & Daten

Geburtsort:
Stuhl­felden
Heimat:
Innsbruck
Beruf:
Studentin Sport­wis­sen­schaften
Lieblings-Klet­ter­stelle:
Leonidio/Grie­chenland
Hausberg:
Nordkette
Größe:
1,70 m
Gewicht:
58 kg

Alexandra Elmer,
Wie kamst Du zum Bergsport und warum hast Du Dich genau für ihn entschieden?

„Mit acht Jahren entdeckte ich meine Leiden­schaft fürs Klettern. Sechs Jahre später spezi­a­li­sierte ich mich auf die Disziplin Speed, ich konnte mich schon immer für Perfektion und Schnel­ligkeit begeistern.“

Wie hat der Sport Dein Leben verändert?

„Momentan dreht sich alles ums Klettern. Nach der Matura bin ich nach Innsbruck gezogen, um die besten Trai­nings­mög­lich­keiten zu haben. Wenn ich nicht an der Speedwand oder im Kraftraum trainiere, versuche ich so oft wie möglich am Fels zu klettern. Tirol ist hierfür ein Paradies mit unendlich vielen Gebieten.“

Hast Du einen Tipp für Menschen, die mit dem Bergsport anfangen möchten?

„Ein Trai­nings­partner kann einem viel Moti­vation und somit einen notwendigen Schubs geben. Eine passende Tour bezie­hungsweise Klet­terroute ist wichtig, um sich zu fordern aber nicht gleich über­fordern.“

Wie über­windet man beim Training seinen inneren Schwei­nehund?

„Ein schrift­licher Plan hilft mir, mich an mein Training zu halten, dann gibt es keine Ausreden.“

Wie bereitest Du Dich auf Deine Touren vor? Gibt es ein spezielles Ritual?

„Vor einem wichtigen Wettkampf reduziere ich den Trai­nings­umfang und vertraue darauf, dass ich mich best­möglich vorbe­reitet habe und genieße den Wett­kampf­moment.“

Was machst Du als erstes, wenn Du an einem Ziel ange­kommen bist?

„Mich über meinen persön­lichen Erfolg freuen. Danach setze ich mir neue Ziele. Diese können von einer Tech­nik­ver­bes­serung bis hin zu einer neuen Bestzeit sein. Nach jedem Wettkampf schaue ich mir Videos von meinen Läufen an, um Verbes­se­rungen zu finden und einen somit eine neue Trai­nings­mo­ti­vation zu haben.“

Was war Deine schönste Tour? Und warum?

„Mein schönster Klet­ter­urlaub war in Leonidio. Durch den Wett­kampfsport fehlt oft die Zeit für Urlaub. Im Dezember habe ich mir 10 Tage Auszeit gegeben und die Zeit am Felsen sehr genossen.“

Was bedeutet für Dich Glück?

„Im Moment zu sein.“

Welchen Hobbys gehst du sonst noch nach, außer dem Bergsport?

„Ich genieße gerne gemütlich eine Tasse Kaffee mit Freunden. Neben dem eigenen Training trainiere ich noch mit Kindern, das macht mir sehr viel Spaß.“

Was bedeutet Outdoor für dich? Wie ist deine Defi­nition von Outdoor?

„Outdoor kann sehr viel­seitig sein und das ist das Besondere daran. Meine liebste Outdoor Aktivität ist Sport­klettern.“

Was ist dein Lieb­lingsschuh von LOWA?

„ROCKET SLIP ON“

Meine Schuhe für…